«GLETSCHERWELTEN»

Die 17. Jahresausstellung in den Reppisch Hallen, Dietikon

20. August - 1. Oktober 2011

Mit dem Sonderthema «GLETSCHERWELTEN» setzten wir den Schwerpunkt auf ein Thema, das immer mehr an Aktualität gewinnt und gleichzeitig eine grosse künstlerische Herausforderung anbietet. Auch wenn die Gletscher um Dietikon selber längst abgeschmolzen sind, bleibt der rasante Rückgang der Eismassen in den Hochgebirgen unübersehbar und gibt uns den Anreiz, die verschiedensten Aspekte dieser faszinierenden Eiswelt darzustellen... so lang es noch hat!

Als Sonderveranstaltung am Donnerstag, den 1. September, referierte der Gletscherforscher Herr Dr. Samuel Nussbaumer von der World Glacier Monitoring Service, Universität Zürich, zum Thema "Kunst und Naturwissenschaft in der Gletscherwelt". Faszinierend dabei ist die Rolle alter Kunstwerke als dokumentarische Belege in der Forschung nach der früheren Ausdehnung der Gletscher. Mehr über seine Arbeit finden Sie hier.

An der Vernissage



Offiziell eröffnet wurde die Ausstellung an der Vernissage am Samstag, den 20. August, um 17 Uhr vom Stadtpräsidenten Herrn Otto Müller. Der Anlass wurde von Rolf Nyffeler (Saxophon) and André Kunz (Gitarre) musikalisch umrahmt. Nach der feierlichen Eröffnung wurde ein Apero serviert und die Gäste hatten Gelegenheit, die ausgestellten Werke zu besichtigen und mit den Künstlern ins Gespräch zu kommen.

Aus dem Katalog:

Katalog 2011

"Wie fast nirgendwo sonst auf der Welt dokumentieren Künstler den Wandel der Zeit in Bildern, Liedern, Gedichten und Sagen mit Grindelwalder Themen und aus Grindelwalder Blickwinkeln. Der Vor- und Rückzug der Gletscher wird uns eindrücklich vor Augen geführt....

Die Natur ist tatsächlich so vielfältig, wie wir das auf den ausgestellten Werken aus vergangener und heutiger Zeit bewundern dürfen. Die Gilde Schweizer Bergmaler, mit Sitz in Grindelwald, prägt unser tiefes Bewusstsein, welch wertvolles Gut unsere Berge, unsere Gletscher, unsere Natur für uns bereit hält. Tragen wir Sorge dazu!"

Aus dem Grusswort des Gemeindepräsidenten von Grindelwald
Mäni Schläppi
Titelbild: Tierbergli 1
von Heinz Kropf

"Im Gegensatz zur letztjährigen Ausstellung in Saanen mit seiner weiten Alpenlandschaft sind wir hier umgeben von grandiosen Fels- und Eismassiven mit wohlklingenden Namen wie Wetterhorn, Eiger, Mönch, Jungfrau und viele andere...

Es ist also nicht verwunderlich, dass die diesjärige Ausstellung ganz dem Dreigestirn Eiger, Mönch und Jungfrau als Teil des UNESCO-Welterbes Jungfrau-Aletsch-Bietschhorn gewidmet ist. Es freut mich, dass die Malerinnen und Maler das Jungfraumassiv mit seinen ästhetischen Proportionen als Trilogie in verschiedenen Techniken und Materialien facettenreich dargestellt haben."

Aus dem Vorwort des Gildepräsidenten
Peter Marti